Biogas Vergleich
Biogas heißt eine umweltfreundliche Alternative zum gewöhnlichen Erdgas. Das gilt zwar gemeinhin auch schon als relativ klimaschonender Brennstoff – aber nur im Vergleich zu Kohle oder Öl. Denn auch bei der Erdgasverbrennung entsteht klimaschädliches CO2.
Das ist bei Biogas anders: Beim Verbrennen wird nur so viel Treibhausgas frei, wie die zur Gasherstellung verwendete Biomasse während ihres Wachstums aufgenommen hat. Und noch einen weiteren Vorteil hat Biogas: Es kann in allen Gasleitungen und Gasbrennern oder Gasherden eingesetzt werden. Und es kann in jedem beliebigen Verhältnis dem normalen Erdgas beigemischt werden.
Einfach und klimaschonend heizen mit Biogas
Das grüne Gas ist somit ein idealer Energieträger für Haushalte, die ohne große Investitionen in eine neue Heizung ihren CO2-Ausstoß reduzieren wollen. Unbezahlbar ist Biogas längst auch nicht mehr. Erdgas-Tarife mit einem fünf- oder zehnprozentigen Biogas-Anteil werden oft günstiger angeboten als das reine Erdgas des jeweiligen Grundversorgungstarifs.
Auch reine Biogas-Tarife sind inzwischen vielerorts verfügbar und müssen das Haushaltsbudget nicht mehr übermäßig belasten. Ein Vergleich klärt, welche Angebote dem jeweiligen Nutzer an seinem Wohnort zur Verfügung stehen - und welche Tarife die Energielieferungen zu besonders günstigen Preisen anbieten.
Dazu müssen keine persönlichen Daten wie Name oder Adresse preisgegeben werden. Erforderlich ist lediglich die Postleitzahl, um bestimmen zu können, welche Gasanbieter am jeweiligen Ort Biogas liefern können. Außerdem muss der jährliche Gasverbrauch angegeben werden – denn viele Tarife sind für bestimmte Verbrauchsgrößen optimiert und bieten nur Kunden mit einem passenden Verbrauch günstige Preise.
Um derartige Fragen muss sich der Nutzer aber nicht selbst kümmern: Denn der Gasrechner zeigt stets an, welche Biogastarife beim angegeben Verbrauch unterm Strich die niedrigsten Kosten verursachen. Wichtig ist nur, die Option "nur Biogas- oder Klimatarife" auszuwählen, um ausschließlich umweltfreundliche Gastarife angezeigt zu bekommen.
Günstiges umweltfreundliches Gas im Vergleich
Angezeigt werden dabei nicht nur Biogas-Angebote, sondern auch sogenannte Klimatarife. Bei ihnen erhält der Kunde zwar gewöhnliches Erdgas – der Gasanbieter finanziert aber Klimaschutzprojekte, um die CO2-Emissionen seiner Kunden auszugleichen. Deshalb gelten auch diese Tarife als Ökogas und werden im Vergleich gelistet.
Durch die Auswahl von zusätzlichen Parametern lässt sich die Suche nach Biogas und Klima-Gas auf individuelle Ansprüche und Anforderungen zuschneiden. Angezeigt werden dann nur noch Tarife, die den jeweiligen Bedingungen entsprechen. Auf diese Weise lässt sich beispielsweise die Mindestvertragslaufzeit beschränken oder jährliche Vorauskasse ausschließen. Dieser Vergleich ist kostenlos und kann völlig unverbindlich durchgeführt werden.
Ist ein passender und günstiger Tarif gefunden, ist der Wechsel zu Biogas mit dem bequemen Online-Wechselservice ganz einfach: Tarif auswählen, Vertragsdaten eingeben und bestätigen – fertig. Um alles andere kümmert sich der neue Gaslieferant – in der Regel sogar um die Kündigung des alten Gasvertrages.
Nach wenigen Wochen wird die Gasversorgung umgestellt. Dies geschieht völlig unmerklich ohne Arbeiten an Gasleitungen oder Zähler. Nicht einmal die Gasversorgung muss unterbrochen werden. Denn alle Gasanbieter nutzen ein gemeinsames Leitungsnetz, so dass beim Kunden für Biogas keinerlei Veränderungen nötig sind. Dadurch erhalten auch alle Kunden die gleiche Gasmischung und Gasqualität - Schäden durch schlechteres Gas sind bei Biogas ausgeschlossen.
Jede Bestellung bringt mehr grünes Gas in die Leitungen
Die Umwelt profitiert dennoch: Denn jeder Gasanbieter muss so viel Gas in das gemeinsame Netz einspeisen, wie seine Kunden verbrauchen. Wenn ein Haushalt einen Biogas Tarif abschließt, muss sein Gasanbieter also weniger normales Erdgas und mehr Biogas einspeisen. Dadurch steigt der Biogas-Anteil, weniger klimaschädliches Gas wird verbrannt. Würden alle Haushalte Biogas ordern, würde sogar nur noch Biogas durch die deutschen Gasleitungen strömen.
Besonders umweltbewusste Verbraucher können zudem noch auf die Herkunft des Biogases achten, mit der einige Gasanbieter werben. Auf diese Weise können sie sicherstellen, dass keine Energiepflanzen aus Monokulturen zur Biogasherstellung verwendet werden, sondern nur Pflanzenreste und Bioabfall.

