Kaskoversicherung

Kfz Versicherung vergleichen

Anders als die gesetzliche Haftpflicht ist die Kaskoversicherung in Deutschland nicht zwingend notwendig. Trotzdem spielt sie eine wichtige Rolle bei der KFZ Versicherung: Während die Haftpflichtversicherung nach einem selbstverschuldeten Unfall die Ansprüche der Geschädigten decken soll, gewähren die beiden Kaskovarianten zusätzliche Schutzleistungen für das eigenen Fahrzeug. Damit ist die Teilkasko eine sinnvolle Zusatzversicherung für alle PKW, die Vollkasko hingegen empfiehlt sich in der Regel für Erstzulassungen und wertvolle Fahrzeuge.

Das leistet die Kaskoversicherung

Eine Teilkaskoversicherung schützt das eigene Auto vor Schäden durch höhere Gewalt. Folglich hat die Police den Anspruch, immer dann zu haften, wenn der Versicherte nichts für einen Schaden kann. Zu den möglichen Szenarien gehören hier vor allem Diebstahl und Feuer, Glasbruch und Kurzschluss.

Aber besonders wenn die Natur sich von ihrer unangenehmen Seite zeigt, lässt Sie die Kaskoversicherung nicht allein: Ihre Assekuranz haftet für Wildunfälle, Marderbisse und sogenannte Elementarschäden durch Blitzschlag, Überschwemmung, Hagel und Sturm.

Die Vollkaskoversicherung enthält stets alle Leistungen des jeweiligen Teilkaskotarifs und erweitert dessen Umfang um drei Schadenszenarien für den eigenen PKW. Am bedeutendsten ist hierbei wohl die Haftung bei selbstverschuldeten Unfällen. Darüber hinaus zahlt die Versicherung aber auch, wenn nach einem Unfall durch Fremdverschulden die Assekuranz des Gegners nicht haftbar gemacht werden kann, beispielsweise nach Fahrerflucht. Weiterhin leistet die Vollkasko stets Ersatz bei Vandalismusschäden – also dann, wenn Ihr Auto durch Randale in Mitleidenschaft gezogen wird.

So wird die Prämie berechnet

Da ein Versicherungsunternehmen am Ende nichts anderes betreibt als Wahrscheinlichkeitsrechnung, bemessen sich die Beiträge für die Kaskoversicherung (wie die der KFZ Haftpflicht) anhand verschiedener Gefahrenmerkmale von Fahrzeug und Versichertem.

Beim Auto ist dies die sogenannte Typklasse, die sich aus der aktuellen Unfallstatistik für ein bestimmtes Fabrikat errechnet. Waren hier früher allein die Pferdestärken ausschlaggebend, orientiert sich die gegenwärtige Tarifberechnung stärker an der Realität. Selbst Veränderungen werden berücksichtigt: Ist ein Modell in einem Jahr in deutlich weniger oder mehr Unfälle verwickelt, kann dies über die Typklasse zu niedrigeren oder höheren Beiträgen führen.

Beim Versicherungsnehmer ist in der Kaskoversicherung stets auch die Regionalklasse relevant. Analog zur PKW-Typklasse dient diese der Klassifikation der Unfallstatistik für den Wohnort des Kunden. Nicht überall passieren gleich viele Unfälle – Unterschiede existieren zwischen Stadt und Land oder verschiedenen Regionen – und die Regionalklasse dient als einheitliche Bemessungsgrundlage.

Ein Vergleich beschert eine günstige Kaskoversicherung

Nur für die Vollkaskoversicherung von Belang ist hingegen der Zeitraum der Unfallfreiheit. Wie bei der Haftpflicht können Fahrer mit hoher Schadenfreiheitsklasse merklich sparen. Dadurch kommt es nach vielen Jahren ohne Versicherungsschaden eventuell zu einer Anomalie der Prämienbemessung: Mit der richtigen Konstellation kann eine Vollkasko trotz erweitertem Leistungsspektrum günstiger sein als die Teilkaskoversicherung. Wir empfehlen daher einen sorgfältigen KFZ Versicherungsvergleich: Aus über 180 Tarifen sucht Ihnen der Vergleichsrechner eine günstige KFZ Versicherung. Sie können bis zu 800 Euro im Jahr sparen!

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