Ablehnungsfrist

Gehen bei einer Versicherungsgesellschaft Anträge ein, hat diese in der Regel eine Spanne von vier Wochen, um sie entgegenzunehmen oder abzulehnen. Grundsätzlich dürfen Anbieter in Deutschland bei Versicherungspflicht alle keinen Versicherungsnehmer abweisen; entsprechende Fristen sind im Pflichtversicherungsgesetz festgeschrieben. Bei der KFZ Haftpflicht beträgt die Ablehnungsfrist normalerweise nur zwei Wochen. Sie kann sich jedoch um weitere zwei Wochen verlängern, wenn Anträge den üblichen Versicherungsschutz überschreiten bzw. über die Mindestdeckungsfrist hinaus gehen.

Ein Antrag gilt als angenommen, wenn die Assekuranz ihn weder ablehnt noch ein neues Angebot erstellt. In Sonderfällen können Versicherungen von einer Annahme absehen, beispielsweise wenn der potentielle Versicherungsnehmer seine Anzeigepflicht verletzt und falsche Angaben macht. Ebenso tritt ein solcher Fall ein, wenn der Versicherungsnehmer bereits einen Vertrag bei der Assekuranz hatte und dieser wegen schlechter Zahlungsmoral gekündigt wurde.

Weitere Ausnahmen bilden lokale oder sachliche Einschränkungen, d.h. wenn eine KFZ Versicherung in einem Bundesland nicht tätig ist oder bestimmte Wagnisse vom Versicherer nicht abgedeckt werden können.

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