Tarife der Risikolebensversicherung

Risikolebensversicherungen (RLV) gehören zum Typus der Risikoversicherungen. Wie die Berufsunfähigkeitsversicherung sichert eine Risikolebensversicherung den versicherten Personenkreis gegen ein Ereignis ab, das existentiell bedrohliche Folgen hat. Wichtig: Die Risikolebensversicherung ist ein Todesfallschutz und keine Versicherung, um Kapital zu bilden (dies ist die Kapitallebensversicherung).

Risikolebensversicherung: Schutz für Angehörige und Hinterbliebene

Wer seine Familie für einen Todesfall finanziell absichern möchte, sollte eine Risikolebensversicherung abschließen. Im Todesfall der versicherten Person zahlt die Assekuranz die vertraglich vereinbarte Versicherungssumme an die bezugsberechtigten Personen. Als reiner Todesfallschutz ist die Risikolebensversicherung vor allem dann sehr nützlich, wenn keine Ersparnisse vorhanden sind oder die Hinterbliebenen keinen Anspruch auf die Renten des Versicherten haben. Der Abschluss einer Risikolebensversicherung ist für folgende Bereiche sinnvoll:

  • Finanzielle Absicherung von Angehörigen und Hinterbliebenen (Kinder, unverheiratete Lebenspartner, Ehe- und Geschäftspartner)
  • Absicherung von Schuldverhältnissen (z.B. Kredite)
  • Als Trägertarif für Zusatzversicherungen (z.B. Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung)

Verantwortungsbewusste Eltern, Geschäfts- und Lebenspartner sollten darüber nachdenken, eine Risikolebensversicherung abzuschließen, da durch die Zahlung geringer Beiträge die Hinterbliebenen finanziell sehr gut abgesichert sind.

Die Versicherungswirtschaft bietet für unterschiedliche Risikofelder diverse Tarife an. Mit einem unabhängigen und kostenlosen Vergleichsrechner können Sie eine Police auf ihre individuellen Bedürfnisse abstimmen. Die Berechnung der Beitragshöhe ist dabei von verschiedenen Faktoren abhängig. 

Tarife und Formen der Risikolebensversicherung

Klassische Risikolebensversicherung: Die klassische Risikolebensversicherung ist eine gute und günstige Lösung, um Hinterbliebene monetär abzusichern. Verstirbt der Versicherte während der Vertragslaufzeit, erhalten die bezugsberechtigten Personen die vereinbarte Versicherungssumme.

Diese Summe kann frei gewählt, sollte aber mit großer Vorsicht bestimmt werden und muss an der individuellen Lebenssituation angepasst sein. Versicherungssumme und Vertragslaufzeit sollten nicht zu niedrig angesetzt sein, da der geschützte Personenkreis andernfalls trotz Versicherung nur ungenügend abgesichert ist.

Fallende Risikolebensversicherung: Geht es darum, einen Kredit mit fester Tilgung für den Todesfall abzusichern, sollten Verbraucher Tarife mit fallender Versicherungssumme wählen. Hier nimmt die Versicherungssumme mit der Zeit in demselben Maße ab, wie der Kredit getilgt wird.

Manche Kreditgeber setzen sogar den Abschluss einer entsprechenden Risikolebensversicherung voraus: Eine solche Police wird dann auch als Restschuldversicherung bezeichnet. Die fallende Risikolebensversicherung ist darüber hinaus auch dann sinnvoll, wenn absehbar ist, dass der abgesicherte Personenkreis zu einem bestimmten Zeitpunkt finanziell unabhängig ist. Ein weiterer Vorteil: Diese Tarife sind in der Regel günstiger als die klassische Risikolebensversicherung.

Verbundene Risikolebensversicherung: Wollen sich beide Elternteile oder Lebenspartner gegenseitig durch eine Risikolebensversicherung absichern, können sie eine verbundene Risikolebensversicherung abschließen. Stirbt einer der beiden Versicherungsnehmer, zahlt die Versicherung einmalig die vereinbarte Versicherungssumme. Diese Versicherungsform eignet sich für Paare ohne Kinder und Geschäftspartner.

Versicherungsvergleich: Finden sie eine günstige Versicherung

Wichtig: Seit dem 17. März 2010 gibt es keine Risikolebensversicherung ohne Gesundheitsprüfung mehr. Ein Preis- bzw. Versicherungsvergleich im Bereich Lebensversicherung kann sehr viel Geld sparen. Die Tarife einer Risikolebensversicherung sind von verschiedenen Faktoren und Risiken abhängig, denen sich ein Versicherungsnehmer aktiv und passiv aussetzt.

Bei der Festlegung der Vertragslaufzeit ist vorab zu prüfen, wie lange die Hinterbliebenen finanziellen Schutz benötigen. Hierbei kommt es darauf an, ob der Versicherungsnehmer Kinder hat und wie alt diese sind. Als Faustregel gilt, dass zur Sicherung einer Familien mit Kleinkindern die Versicherungssumme mindestens das Fünffache und für den Schutz des Ehe- bzw. Lebenspartners mindestens das Dreifache Brutto-Jahresgehalt betragen sollte. In jedem Fall sollte mit einem Online-Rechner ein ausführlicher Versicherungsvergleich der veschiedenen Tarife und Anbieter durchgeführt werden.

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