Private Krankenversicherung Vergleich

Privatpatient oder Kasse? Diese Frage hört man bei Terminvereinbarungen in Arztpraxen immer öfter. Während diejenigen, die über eine Private Krankenversicherung versichert sind, meist sofort einen Termin bekommen, beschweren sich viele Kassenpatienten über lange Wartezeiten. Kein Wunder, denn während die gesetzliche Krankenversicherung über die kassenärztlichen Vereinigungen dem Arzt quartalsweise und quotiert einen bestimmten, nach oben gedeckelten Betrag zuteilt, kann er bei einem privat versicherten Patienten sein Honorar frei vereinbaren.

Viele Behandlungsmethoden, wie zum Beispiel Naturheilverfahren oder besonders moderne und teure Untersuchungsverfahren, werden von den gesetzlichen Kassen darüber hinaus gar nicht erstattet, während es für Privatpatienten normal ist, auch diese Leistungen zu erhalten.Ferner können Kunden in der PKV genau bestimmen, welchen Leistungsumfang ihr Versicherungsschutz haben soll. So können Versicherungsnehmer Einfluss auf die Höhe der Beiträge nehmen, während die gesetzliche Krankenversicherung alle Versicherten pauschal behandelt.

Vieles – nicht nur der oft deutlich günstigere Beitrag – spricht für die Private Krankenversicherung. Dennoch will ein Wechsel in die PKV gut überlegt sein, da es sich um eine besonders wichtige Entscheidung handelt, die nicht ohne Weiteres rückgängig gemacht werden kann.

Wie funktioniert der Wechsel in die private Krankenversicherung?

Einige Berufsgruppen haben die Möglichkeit, völlig ohne Zutrittsbeschränkung in die Private Krankenversicherung zu wechseln. Hierzu zählen vor allem Beamte (auch Anwärter), Selbstständige und Freiberufler. Auch freischaffende Künstler oder Studenten haben die Möglichkeit, sich privat zu versichern. Für Beamte ist die Private Krankenversicherung die sinnvollste Alternative, da nur die PKV Tarife bietet, die auf die Beihilfevorschriften ausgelegt und deshalb besonders günstig sind.

Auch „normale“ Arbeitnehmer können in die Private Krankenversicherung wechseln, jedoch müssen sie eine Versicherungspflichtgrenze überschreiten. Im Jahr 2011 liegt diese bei einem minimalen Bruttojahresgehalt von 49.500 Euro (also 4.125 Euro monatlich) und ist damit erstmalig seit etlichen Jahren wieder gesunken. Wer diese Einkommensgrenze nicht überschreitet, ist an die gesetzliche Versorgung gebunden.

Sind die Voraussetzungen erfüllt, verläuft der Wechsel von der gesetzlichen in die Private Krankenversicherung relativ problemlos. Durch die Versicherungspflicht darf die vorherige Krankenkasse selbst bei einer Kündigung durch den Versicherten den Vertrag nur dann aufheben, wenn der Nachweis erbracht ist, dass die neue Krankenversicherung zustande gekommen ist.

Eine Kündigung der Mitgliedschaft in einer Krankenkasse kann bei freiwillig versicherten Mitgliedern zum Ende des übernächsten Monats eingereicht werden. Kürzere Fristen gelten beispielsweise bei erstmaligem Überschreiten der Jahresarbeitsentgeltgrenze  oder bei Statuswechseln wie etwa der erstmaligen Verbeamtung. Es empfiehlt sich auch, den Arbeitgeber frühzeitig über die Veränderung zu unterrichten, so dass dieser sich angemessen darauf vorbereiten kann.

Private Krankenversicherung seit 2008 auch mit Basistarif

Auch Privatpatienten haben seit 2008 Anspruch auf einen Basistarif innerhalb der PKV. Dieser gesetzlich vorgeschriebene Tarif wird ohne die ansonsten in der PKV obligatorische Gesundheitsprüfung abgeschlossen und öffnet somit auch Personen mit Vorerkrankungen den Weg in die Krankenversicherung. Die Leistungen im Basistarif sind allerdings nur mit denen der gesetzlichen Krankenkassen vergleichbar, die Beiträge entsprechen in etwa den Höchstbeiträgen zur gesetzlichen Versicherung.

Sinn des Basistarifes ist es, bisher nicht versicherten Personen, die aufgrund der Gesetzeslage nicht in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln können, die Möglichkeit zu geben, sich in einer PKV zu versichern, auch wenn die gesundheitlichen Voraussetzungen nicht bestehen.

Eine weitere Änderung betrifft die Altersrückstellungen innerhalb der PKV. Diese bestehen aus Rücklagen, die während des laufenden Vertrages gebildet werden und dazu dienen sollen, erhöhte Behandlungskosten im fortschreitenden Alter zu decken. Bei Verträgen, die vor 2009 abgeschlossen wurden, ist es Privatpatienten nicht möglich, diese Altersrückstellungen beim Wechsel in eine andere Private Krankenversicherung mitzunehmen – dies hat sich mit der Gesundheitsreform geändert.

Wurde der Vertrag ab Januar 2009 abgeschlossen, ist zumindest eine teilweise Mitnahme der Rückstellungen möglich. So wird verhindert, dass Patienten einer privaten Krankenversicherung faktisch an denselben Anbieter gebunden sind. Wer bei seinem aktuellen Versicherer verbleibt und nur in einen anderen Tarif wechselt, kann sogar von einer kompletten Übertragung profitieren.

Eine günstige private Krankenversicherung dank Vergleich

Die Entscheidung für die Private Krankenversicherung hat weitreichende Konsequenzen – darum sollte auch niemand voreilig einen Vertrag mit einem Anbieter der PKV abschließen. Deutlich lohnenswerter ist es, vorher die vielfältigen Tarifangebote mit dem kostenlosen und unverbindlichen Private Krankenversicherung Vergleich gegenüber zu stellen. Damit lassen sich Tarifoptionen bequem nach Ihren individuellen Vorstellungen vergleichen – und das binnen weniger Minuten. Sie geben einfach die erforderlichen Daten in den Private Krankenversicherung Vergleich ein und können eine persönliche Vergleichsanalyse anfordern.

Mit dem Abschluss einer Police für die Private Krankenversicherung beim optimalen Anbieter ergibt sich für Wechselwillige bei den Beiträgen ein Sparpotenzial von über 50 Prozent. Führen Sie gleich jetzt einen unverbindlichen Private Krankenversicherung Vergleich durch und sichern Sie sich das Top-Angebot! Bei eventuellen Fragen wenden Sie sich einfach an unsere PKV-Experten – entweder per E-Mail oder unter der kostenlosen Telefon-Hotline.